Wie APIs funktionieren

Fit für Capture 2.0: Der Software-Hersteller Ephesoft setzt konsequent auf offene Schnittstellen (APIs), um Capturing-Funktionen wirtschaftlich in Bestandssysteme zu bringen.

Braunfels 28. August 2016 – Als sich die Dokumenten-Erfassung Anfang der 2000er Jahre etablierte, gestaltete sich ihre Integration als monolithischer Prozess: Sprich es dauerte Monate, um eine Capture-Anwendung in Dokumenten-Management-Software einzubinden. Der immense Aufwand führte zu halb-exklusiven Allianzen zwischen Marktführern, die nur schwer zu durchbrechen waren.

Mittlerweile haben sich die Dinge geändert – dank API-Technologien. API steht für Application Programming Interface und ist eine Schnittstelle, die eine Software zur Verfügung stellt, um die Anbindung an andere Programme zu vereinfachen. Insbesondere gut dokumentierte APIs stellen einen Wettbewerbsvorteil dar, weil sich die Einsatzbereiche der Applikation deutlich erweitern.

Ephesoft setzt auf die so genannten RESTful-APIs als offenes, standardisiertes Kommunikationsmittel. Damit lassen sich Web-basierte Anwendungen von Drittanbietern deutlich einfacher anbinden, weil kein nennenswerter Programmier-Aufwand anfällt. Damit erhöht sich für die Nutzer die Vielseitigkeit im Einsatz sowie die Stabilität der Softwareintegration.

HTTP-basierte RESTful-APIs
Ephesoft Transact bietet ein Paket an RESTful-APIs, um vielfältige Funktionen der Dokumenten-Erfassung für Fremdsysteme zur Verfügung zu stellen. Diese sind als Web-Services gestaltet, auf die Nutzer per APIs zugreifen können. Dazu gehören Features wie die Dokumenten-Klassifizierung, die Extraktion von Inhalten, die Chargen-Verwaltung sowie die Dokumenten-Übergabe. Ziel dieser Mikro-Dienste ist es, sowohl Kunden als auch Partnern alle Funktionalitäten zu bieten, die sie benötigen.

Mit dieser offenen Zugriffsebene sind die Anwender nicht mehr an herkömmliche Capture-Workflows gebunden, sondern können die Abläufe und Kanäle ganz individuell definieren. Ein Beispiel stellt die Einbindung von Bildern per Smartphone-Kamera dar, die über API zur zentralen Verarbeitung im Digital Mailroom übergeben werden. Mobile Anfragen lassen sich so deutlich schneller und einfacher realisieren.

Capture Marktanalyst Harvey Spencer Associates nennt diese Art von Input „on demand Capture“ und weist dafür eine doppelt so hohe Wachstumsrate aus wie herkömmliche Capture-Szenarien.

Was bedeutet das für die Partner und Kunden von Ephesoft?
Die Anwender profitieren von einer universell nutzbaren Dokumenten-Verarbeitung. Einfachere, schnellere Abläufe reduzieren die Durchlaufzeiten von Geschäftsvorgängen und verbesserten den Service. Und Partner können Capture-Funktionalitäten flexibler anbieten und damit individueller auf Kundenwünsche eingehen.
RESTful APIs ermöglichen eine wirtschaftliche, nachhaltige Investition, da nur für abgerufene Dienste bezahlt wird. Enthalten sind volle Skalierbarkeit sowie Cloud-Services, die noch mehr Freiraum schaffen.

Ephesoft sieht in APIs die Zukunft, wenn es um effiziente Software-Bereitstellung geht. Harvey Spencer Associates (HSA) meint: „In der neuen API-Wirtschaft gibt es einen grundlegenden Wandel in der Art, Capture-Anwendungen zu entwickeln und anzubieten. Die Hersteller müssen akzeptieren, dass wir uns auf Capture 2.0 zu bewegen.“
Ephesoft hat die HSA-Analyse frühzeitig realisiert und mit Ephesoft Transact eine Software entworfen, die fit für Capture 2.0 ist.

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